Für den Vorstand der NaturFreunde Frankfurt ist es, im Zusammenhang mit Aktionen und Demonstrationen gegen den Krieg in der Ukraine, wichtig noch mal zu betonen, dass
* wir den völkerrechtwidrigen, russischen Angriffskrieg auf die Ukraine verurteilen und dass Forderungen nach Verhandlungen und nach sofortiger Beendigung des Krieges in der Ukraine auch an die russische Regierung adressiert werden müssen. Wir sprechen der Ukraine nicht das Recht auf Selbstverteidigung ab.
* wir uns folgender Position der Naturfreunde Deutschlands anschließen: Für Menschen und Gruppen, aus dem nationalistischen und antidemokratischen Spektrum ist auf unseren Aktionen kein Platz. Ebenso erteilen wir denen eine Absage, die Journalist*innen gewaltsam angreifen, Verschwörungsmythen, Hass und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit wie Rassismus, Antisemitismus oder Sexismus verbreiten.
AG Frieden...Weg(e) zum Frieden…
Die AG Frieden hat sich anlässlich des Krieges in der Ukraine und der zunehmenden Militarisierung auch in unserem Land gegründet. Die AG soll ein Forum bieten zur - durchaus kontroversen - Diskussion und Austausch über Hintergrundinformationen. Aktuell ist auch der Krieg in Israel und Palästina Thema. Wir sind eine offene Gruppe; Interessierte sind herzlich willkommen.
Termine: jeden 4. Montag im Monat von 18.30 - 20.30 Uhr
Terminvorschau 2026: 27. Januar, 23. Februar, 23. März, 27. April, 22. Juni, 27. Juli, 24. August, 28. September, 23. November
Ort: NaturFreundehaus Herxheimerstraße
Anmeldung, Information und Kontakt: imke.meyer@naturfreunde-ffm.de
Flyer "Die Waffen nieder" Klimakiller Hochrüstung stoppen
Die Naturkatastrophen der letzten Jahre haben es deutlich gemacht: Der Klimawandel spielt sich nicht in fernen Ländern ab. Auch wir erleben erste Auswirkungen und werden in Zukunft noch viel stärker betroffen sein. Kriege, Hochrüstung und Militarisierung sind die "verschwiegenen Klimakiller". Die "AG Frieden - Weg(e) zum Frieden" der NaturFreunde Frankfurt hat einen Flyer zu diesem Thema erstellt.
Der Flyer (Naturfreunde-Krieg-Klima), rechts zum Download, informiert über die Zusammenhänge und kann gerne genutzt und verteilt werden.
Aktuelles:
Ostermarsch 2026
Friedensfähig statt erstschlagfähig
Antikriegskundgebung auf dem Frankfurter Römerberg am 6. April
Termin: Ostermontag, 6. April, 13.00 Uhr
Programm:
Reden von:
Ariane Alba Marquez (Nein zur Wehrpflicht)
Tsafrir Cohen (medico international)
Thilo Hartmann (GEW Hessen)
Naisan Raji (Die Linke)
Moderation: Nick Papak Amoozegar
Kulturbeiträge: u.a. „Playtime“
Auftaktveranstaltungen in Frankfurt:
10.00 Uhr Bhf Oberursel
10.30 Uhr Bahnhof Frankfurt-Rödelheim - 11.30 Uhr Bockenheimer Warte
11.00 Uhr Frankfurt-Eckenheim (US Generalkonsulat, Gießener Straße)
11.00 Uhr Diesterwegplatz, Frankfurt Südbhf – 12.20 Uhr Affentorplatz (Rede von Sigrid Reimann-Fäth, NaturFreundin)
Weitere Infos: https://frieden-und-zukunft.de/ostermarsch-2026/
Berichte von Veranstaltungen der NaturFreunde Frankfurt am Main zum Thema:
Politische Matinee am Sonntag, den 1. März
Quo vadis Soldat? mit Michael Müller (Bundesvorsitzender der NaturFreunde Deutschland)
Bericht siehe Mitgliederheft 4-6/2026, S. 12-14
Politische Matinee am Sonntag, den 09. November 2025
Krieg und Rüstung - Ein Brandbeschleuniger in die Klimakatastrophe
Bericht siehe Mitgliederheft 1-3/2026, S. 9 - 10
Politische Matinee "Die Waffen nieder?" Der Streit über die Wege zum Frieden in der Ukraine am 16. März 2025
Bericht siehe Mitgliederheft 4-6/2025, S. 12-13
Die Mitgliedshefte findet ihr unter:
https://www.naturfreunde-ffm.de/vierteljahresheft-naturfreunde-frankfurt
„Berliner Appell“ – gegen neue Mittelstreckenwaffen und für eine friedliche Welt
Wir leben im gefährlichsten Jahrzehnt seit Ende des Zweiten Weltkriegs. Die Gefahr, in einen atomaren Abgrund zu taumeln oder durch einen konventionellen Krieg umzukommen, ist real. An dieser Weggabelung stehen wir für eine friedliche und solidarische Welt der Gemeinsamen Sicherheit, Solidarität und Nachhaltigkeit für alle Menschen.
Wir sagen Nein zur Aufstellung neuer US-Mittelstreckenwaffen in Deutschland!
Weitere Infos: https://nie-wieder-krieg.org/
Der Appell kann auch online unterschrieben werden.
NaturFreunde und Ostermarsch
Es gab und gibt immer drei gute Gründe, sich als NaturFreundIn am Ostermarsch zu beteiligen:
1. Man geht zu Fuß
2. Er ist gegen den Krieg (hat also eine politische Aussage)
3. Es ist eine Kulturveranstaltung (Aussage: Fritz Amann)
Schon auf ihrer ersten Bundesjugendkonferenz nach dem Krieg auf dem Hohen Meißner im Jahre 1950 legt die Naturfreundejugend das Gelöbnis ab: „Den Krieg ächten und für den Frieden kämpfen!“ Mit Protestresolutionen gegen die Remilitarisierungsabsichten und die Gründung der Bundeswehr im Mai 1955 wandte sie sich an die Bundesregierung und forderte die gesetzliche Absicherung des Rechtes auf Kriegsdienstverweigerung und eine eigene antimilitaristische Erziehungsarbeit. Man schloss sich mit den Falken, der DGB-Jugend, der Solidaritätsjugend, der Arbeiter-Samariter-Jugend und dem Sozialistischen Deutschen Studentenbund (SDS) zu einer lokalen Arbeitsgemeinschaft der schaffenden Jugend zusammen.
„Allen Warnungen deutscher Nobelpreisträger, ihrer berühmten ,Göttinger Erklärung‘ vom April 1957 und vielen anderen stichhaltigen Einwänden und Protesten zum Trotz beschloss die Regierungsmehrheit des Deutschen Bundestages nach heftigen Debatten: Angesichts der Aufrüstung des möglichen Gegners sei es geboten, die Streitkräfte der BRD mit den modernsten Waffen so auszurüsten, dass sie den übernommenen Verpflichtungen im Rahmen der NATO zu genügen vermögen.“ (Klaus Vack) Und Franz Josef Strauß: „Ein Verzicht auf Kernwaffen unter den gegebenen Umständen und im Augenblick würde militärisch eine Preisgabe Europas an die Sowjetunion bedeuten.“
