Aktuelles:
Stadtgang zum Kapp-Putsch 1923 am 28. Februar 2026
Der Kapp-Putsch 1923 scheitert am entschlossenen Widerstand der Arbeiter Auf den Spuren der Arbeiterbewegung in Frankfurt
Vom 13. März bis 17. März 1923 putschte Reichswehrgeneral Walther von Lüttwitz, unterstützt wurde er dabei von Teilen der Armee. Als Reichskanzler war der preußische Generallandschaftsdirektor Wolfgang Kapp vorgesehen. Die Reichsregierung floh aus Berlin. Aber ein umfassender Generalstreik legte das wirtschaftliche Leben lahm und nach 100 Stunden brach der konterrevolutionäre Putsch in sich zusammen.
Generalstreik in Deutschland – auch in Frankfurt standen die Industrie, die Verkehrsbetriebe, ja so ziemlich alles still. Eine Welle revolutionärer Bewegungen brandete wiederholt seit 1918 auf, eine sich bewusster werdende Arbeiterschaft hatte sich entwickelt. Im Ruhrgebiet organisierten sich insbesondere Berg- und Stahlarbeiter in der „Roten Ruhr-Armee und vertrieben die faschistischen Freikorps und Wehrmachteinheiten aus den Ruhrgebietsstädten.
Vieles wurde ins Vergessen verdrängt. Suchen wir wichtige Originalschauplätze dieser Bewegungen auch im Frankfurter Rahmen eines Geschichtsganges auf und erfahren, was sich an diesen Plätzen ereignete.
Sicherlich kommt dabei die Frage auf, hat das für heute noch Bedeutung, lassen sich aus dieser Geschichte für heute Konsequenzen ziehen, in einer Zeit wo Kriegsfähigkeit und völkisches Denken wieder hoffähig und Leitideale werden sollen? Stationen werden u.a. sein, die ehemaligen Adlerwerke im Gallus der Hauptbahnhof und Bahnhofplatz und zuletzt die „Gutleutkaserne“, heute ein Behördenhaus und Teil des Finanzamtes.
Termin: Samstag, 28. Februar, 15.00 Uhr
Treffpunkt: Kleyerstraße 17, vor dem Eingang der Adlerwerke
Stadtführung: Andreas Joos, NaturFreund
Infos: info@naturfreunde-ffm.de
Stadtgang durch die Frankfurter Alt- und Innenstadt am 29. März 2026
Für ca. 2,5 Stunden wollen wir uns mit der ersten Jüdischen Gemeind in Frankfurt, der Paulskirche, Friedrich und Annette Stoltze, Rosa Luxenburg, der NS-Zeit, den Ostermärschhen und Rock gegen Rechts, dem Klapperfelt und vielem mehr beschäftigen. Unser Weg führt von der Katharinenkirche (Hauptwache) zum Petersfriedhof. Weitere Stationen sind das Klapperfeld und die ehemalige Judengasse. Von dort geht es zum Dom und dem Römerberg. An der Paulskirche endet der Stadtgang.
Termin: Sonntag, 29. März, 14.00 Uhr
Treffpunkt: Katharinenkirche (Hauptwache)
Kosten: 5 € für Mitglieder, 10 € für Gäste
Stadtführer: Siegfried Heß, NaturFreund
Infos und Anmeldung: bis spätestens 21. März 2026 bei siggi.hess@web.de
Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt.
Stadtgänge mit Siggi Heß
Frankfurter Geschichte und Geschichten
Stadtgänge in der Alt- Innenstadt, dem Ostend und den "Alten- und Neuen Jüdischen Friedhof" werden von Siggi Heß angeboten.
Ein Schwerpunkt ist die Zeit des Nationalsozialismus mit den Bereichen Verfolgung und Widerstand.
Aber besonders bei dem Alt- und Innenstadtrundgängen wird auch Bezug auf die Zeit nach 1945 genommen.
Ein weiterer Schwerpunkt ist dem Jüdische Leben in Frankfurt gewidmet.
Die Termin finden an verschiedenen Tagen statt und sie werden 2 - 2 1/2 Stunden dauern.
Termine für Stadtgänge auf Anfrage.
Frankfurter Geschichten - Stadtgänge mit Siggi Heß
Die aufgeführten Stadtgänge und Führungen sind nur einige Beispiele. Es sind weiter Führungen mit andern Schwerpunkten (Stolpersteine, Neuer Jüdischer Friedhof, Geschichte und Geschichten in der Altstadt) nach Absprache möglich.
Vom Mittelalter bis zur Neuzeit
Gang durch die Frankfurter Alt- & Innenstadt
Wir wollen uns mit der ersten Jüdischen Gemeinde in Frankfurt, dem Fettmilchaufstand der Paulskirche 1848, Friedrich und Annette Stoltze, Rosa Luxemburg, der NS-Zeit, den Ostermärschen und Rock gegen Rechts beschäftigen.
Unser Weg führt vom Römerberg zum Dom. Weiter über die ehemalige Judengasse zur Konstabler Wache und zur Zeil. Von dort über die Hauptwache zur Paulskirche.
Treffpunkt: Justiziabrunnen
Römerberg, Frankfurt
Auf den Spuren der Juden im Frankfurter Ostend und Nordend
Unser Weg führt vom ehemaligen Ghetto und dem alten Jüdischen Friedhof durch das Ostend und mit einem Abstecher ins Nordend, zur ehemaligen Synagoge in der Friedberger Anlage. Wir sehen uns die zerstörten Orte des jüdischen Lebens in Frankfurt bis 1933, der Verfolgung und Deportation von 1933 bis 1945 und des Neuanfangs nach 1945 an.
Treffpunkt: Museum Judengasse
Kurt-Schumacher-Straße 10,
Frankfurt
Männliche Teilnehmer werden gebeten, bei der Veranstaltungen eine Kopfbedeckung mitzubringen
Von berühmten, aber auch vergessenen Frankfurterinnen und einigen Frankfurtern
Gang über den alten Jüdischen Friedhof
Dieser Rundgang wird sich schwerpunktmäßig mit Frankfurterinnen beschäftigen. Wir bewegen uns auf den Spuren von bekannten Frauen wie Bertha Pappenheim, Emma Budge, Louise von Rothschild und Gundula Rothschild, vergessenen Frauen wie Lisa Rado, Amalie Seckbach. Aber auch fast unbekannten Frauen wie Hermine Hirsch. An einigen Männern wie Paul Ehrlich, Ludwig Sonnemann, dem Rabbiner Israel von Stolin, Henry Budge Samson Raphael Hirsch führt natürlich auch unser Weg vorbei.
Treffpunkt: Jüdischer Friedhof
Rat-Beil-Straße, Frankfurt
Männliche Teilnehmer werden gebeten, bei der Veranstaltungen eine Kopfbedeckung mitzubringen.
Kostenbeitrag: NaturFreund*innen 5,00 €, Nicht-Mitglieder 10 €
Ermäßigungen nach Absprache möglich
Gruppenführungen Preis nach Vereinbarung
Zeitdauer zwischen 2 und 2½ Stunden
Die Termine werden im Heft und auf der Homepage der Naturfreunde Frankfurt bekannt gegeben. Es gibt auch die Möglichkeit in meinen Mailverteiler für die Stadtgänge aufgenommen zu werden. Über diesen verschicke ich außerdem auch weitere Informationen zu verwandten Themen.
Kontakt: Siegfried Heß, Naturfreunde Frankfurt
Tel.: 06106 21605 oder siggi.hess@web.de
