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Antikriegstag am 1.9.: Großes Bündnis demonstriert für Frieden

Erstmalig soll in diesem Jahr in Frankfurt eine Demonstration zum Antikriegstag am 1.9. stattfinden: „Abrüsten statt Aufrüsten – Zukunft statt Zerstörung“ lautet das Motto, unter dem man sich am Sonntag um 14 Uhr am Opferdenkmal in der Gallusanlage trifft. Von dort will das Bündnis zu den Büros des Regierungsparteien CDU und SPD demonstrieren, um gegen die geplante Erhöhung der Rüstungsausgaben zu protestieren.

 
Initiiert wurde das Bündnis vom DGB Frankfurt und der Friedens- und Zukunftswerkstatt, auch die Katholische und die Evangelische Kirche, der StadtschülerInnerat, der Stadtjugendring, Greenpeace, der Hessische Flüchtlingsrat, die AWO und die VVN-BdA gehörten zu den größeren Organisationen, die das Bündnis unterstützen. Die SPD Frankfurt, die Grünen Frankfurt und Die Linke Frankfurt rufen ebenfalls auf. „Besonders freue ich mich, dass die örtlichen Strukturen der Bundestagsparteien sich durch ihre Unterstützung unseres Aufrufs teilweise klar gegen die Politik ihrer Bundeseben in Regierungsbeteiligung stellen, die sich an Aufrüstung oder Kriegen beteiligen oder beteiligt haben.“ so der Frankfurter DGB-Vorsitzende Philipp Jacks. „Wir müssen jetzt Druck machen, damit das Geld in zivile und sozialstaatliche Projekte investiert wird, statt es für Rüstung zu verbrennen“.
 
Bei den Kundgebungen sprechen neben Oberbürgermeister Feldmann die Stadtdekane Johannes zu Eltz und Achim Knecht, sowie der Vorsitzende des DGB Hessen-Thüringen, Michael Rudolph, Dr. Annette Schaper-Herget von der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK), Sylvia Kunze von der SPD und weitere Rednerinnen und Redner. Die Moderation der Veranstaltung übernehmen Micaela Leon vom Women’s March und Philipp Jacks.
 
Weitere Informationen wie Aufruf und die Liste aller Rednerinnen und Redner finden sich auf dgb-frankfurt.de
 
DGB-Stadtverband Frankfurt am Main
DGB-Region Frankfurt-Rhein-Main
Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77
60329 Frankfurt am Main
Tel.: 069 - 27 30 05 - 72
Fax: 069 - 27 30 05 - 79
 
 
 

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Flyer zum Antikriegstag (0.12 MB)