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NaturFreunde Frankfurt
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Politikmatinee „Wasser ist Menschenrecht“

Sonntag, 24. Juni 2018 – 11 Uhr

Über 1 Milliarde Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. In zahlreichen Regionen wird Wasser knapp. Große Konzerne wie Suez oder RWE versprechen eine optimale Versorgung mit Wasser, wenn sie die Rechte hierzu bekommen. Hierbei werden sie von der EU-Kommission unterstützt, die vor allem hochverschuldete Ländern wie Griechenland und Portugal zur Privatisierung des Wassers versucht zu zwingen. Unternehmen wie Nestlé verdienen Geld mit Wasser in Flaschen – auch in Entwicklungsländern. Über unseren Konsum importieren wir Wasser, in Form landwirtschaftlicher Rohstoffe wie Soja oder Kaffee – auch aus Ländern, in denen Wassermangel herrscht. Wasser wird damit zu einem Bestandteil von Handelswaren. Aber der Widerstand dagegen wächst.

Können Konzerne tatsächlich eine bessere Versorgung mit Wasser garantieren oder geht es lediglich um Profitmaximierung? Welche Anforderungen ergeben sich für Unternehmen, die mit Wasser Geld verdienen wollen? Welche Herausforderungen kommen auf die Lebensmittelwirtschaft als Branche zu? Wie kann das Menschenrecht auf Wasser eingelöst werden. Wir sind der Meinung: Wasser ist Menschenrecht und darf nicht privatisiert werden!

Wir diskutieren darüber mit einem Vertreter von Nestle, Herrn Drewes und mit Christa Hecht, Geschäftsführerin der Allianz der öffentlichen Wasserwirtschaft e.V. (AöW) in Berlin. Die Gesprächsleitung hat Imke Meyer.